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Lernen im (Architektur-)Fokus

Neubau der Otto-Schott-Gesamtschule in Witten

2. Preis im Wettbewerb für Otto-Schott-Gesamtschule: Der kompakte Holzhybridbau kombiniert eine flächeneffiziente Gebäudeorganisation als Clustersystem mit einer optimierten Energiebilanz. Offene Lernbereiche und vielseitige Freiräume schaffen eine kindgerechte Lernumgebung.

Die Otto-Schott-Realschule entspricht nicht mehr den aktuellen Schulbaurichtlinien. Daher entschied sich die Stadt Witten für einen Neubau mit dem Ziel, eine zeitgemäße und kindgerechte Lernumgebung zu schaffen. Der Entwurf von ATP Nürnberg überzeugte im Wettbewerb mit einer kompakten Gebäudeorganisation, einem flexiblen Raumkonzept und hoher Energieeffizienz.

Stefan Fertl, Head of Design bei ATP architekten ingenieure in Nürnberg.

Nur im integralen Team konnten wir ein Konzept entwickeln, das den pädagogischen Anforderungen in Funktion, Raumstruktur und Atmosphäre gleichermaßen gerecht wird.

Stefan Fertl

Head of Design in Nürnberg

Lernlandschaften
Das Konzept orientiert sich an den Anforderungen moderner Pädagogik und unterstützt vielfältige Lern- und Unterrichtsformen. Statt traditioneller Klassenräumen entstehen offene, flexibel nutzbare Lernzonen: Jahrgangscluster mit Klassen-, Differenzierungs- und Lehrmittelräumen gruppieren sich um eine multifunktionale Mitte mit überdachtem Lerndeck. Diese Bereiche fördern interdisziplinären Austausch, ermöglichen Gruppenarbeiten und bieten Rückzugsorte für individuelles Lernen. Mit einem „grünen Klassenzimmer“, Sitzstufen und Bauminseln wird das pädagogische Konzept auch im Außenraum fortgeführt.

Über den gesamten Lebenszyklus gedacht
Der Entwurf erfüllt die Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen „Silber“ sowie des KfW-Effizienzgebäude-40-Standards. Die hohe ökologische Qualität basiert auf einer ressourcenschonenden Materialwahl, einer niedrigen Ökobilanz und dem Einsatz erneuerbarer Energien für Strom- und Wärmeversorgung. Die Holzhybridbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad sowie die energieeffiziente Gebäudetechnik senken die Lebenszykluskosten. Großes Augenmerk lag auf der Aufenthaltsqualität und dem Wohlbefinden von Schüler:innen und Lehrkräften: Großzügige Fensterflächen und Lichthöfe maximieren den Tageslichteinfall, während etwa Fußbodenheizung und akustische Deckensegel für thermischen und akustischen Komfort sorgen.

Bildungsbau für die Zukunft
Der kompakte Solitär fügt sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein und schafft eine klare räumliche Ordnung. Das Gebäude umfasst ein zweigeschossiges Foyer als multifunktionalen Eingangsbereich sowie vier Obergeschosse mit klassischen Schulnutzungen. Auf der Ebene des Schulhofs befinden sich Mensa und Fachräume. Der Schulhof ist auch außerhalb der Schulzeit nutzbar und bietet mit Sportbereichen, Verweilmöglichkeiten und Grüninseln vielfältige Aufenthaltsbereiche.

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