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Wald-Ring-Quartier

Konversion am Sindelfinger Krankenhausareal

Inklusiv, klimaneutral, vernetzt und vielseitig: Unser Wettbewerbsentwurf ist die umfassende Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft im städtischen Gefüge leben wollen: Ein eigenständiger Stadtbaustein mit markanter Identität nutzt Vorhandenes, um damit eine neue Heimat mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Ein Loop als Verbindungsstück
Auf dem ehemaligen Krankenhausareal der Stadt Sindelfingen soll ein lebendiges Quartier mit zukunftsweisenden Wohn- und Nutzungskonzepten entstehen. Gemeinsam mit ensphere, unserem Sonderplanungsbüro für Landscape und Städteplanung, entwickelten wir ein Konzept, das unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse, funktionale Anforderungen sowie umfassende ESG-Faktoren zu einem stimmigen Ganzen vereint. Im Zentrum steht der Mensch, vernetzt mit der angrenzenden Umgebung und im Einklang mit der Natur.

Anna Kasche, Geschäftsführerin bei ATP architekten ingenieure in Berlin.

Mit dem Loop integrieren wir bedeutende historische Wege in die lebendige Struktur des neuen Quartiers, das zukünftig Wohnraum, Bildungseinrichtungen und Erholungsflächen mit Respekt vor der Natur vereint.

Anna Kasche

Architektin, Geschäftsführerin in Berlin

Freiraumkonzept für das Wald Ring Quartier in Sindelfingen – Wettbewerbsentwurf von ATP architekten ingenieure

Naturnaher Mikrokosmos
Großzügige Grün- und Freiräumen ermöglichen eine harmonische Verbindung von Mensch und Natur. Als „essbares Quartier“ bietet das Gelände vielfältige Gartenformen, private und öffentliche, etwa Flächen für Urban Gardening und die damit verbundenen Bildungsangebote.

Dimitra Theocharid, CEO von Ensphere, einer Tochtergesellschaft von ATP architekten ingenieure.

Die biophile Qualität des Konzepts unterstützt die Resilienz des Quartiers, fördert Biodiversität und das Wohlbefinden der Quartiersbewohner:innen. Insgesamt werden das soziale Miteinander und Naturverbundenheit gestärkt.

Dimitra Theochari

Architektin, Landschaftsarchitektin, Geschäftsführerin ensphere

Das Wald-Ring-Quartier bietet Raum für ein durchmischtes soziales Gefüge. Markante Landmarken und gezielte Erschließungspunkte erleichtern die Orientierung innerhalb der Quartiersstruktur. Die stringente Mischung der Nutzungen Wohnen, Bildung und Dienstleistung schafft ein lebenswertes Umfeld. Zahlreiche Grünzonen begrenzen das Areal und verschmelzen den Stadtraum mit dem umgebenden Wald. Damit wird diese neue Verbindung im Sinne eines „New Urban Green Deal“ erlebbar.

Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Zirkularität
Die Wertschätzung des baulichen Bestands zeigt sich im behutsamen Erhalt und in der Umnutzung historisch prägender Gebäude am ehemaligen Klinikareal. Rückgebaute Materialien werden für die Wiederverwendung aufbereitet. Neben der signifikaten CO₂-Reduktion tragen erneuerbare Energien in Form von PV-Anlagen und Geothermie zur Senkung betriebsgebundener Emissionen bei.

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